Elsfen Bauelemente Monteur bei der Fenster- und Türenmontage in Köln und Leverkusen

Fenstertausch Schritt für Schritt: So läuft der Austausch ab

🪟
Elsfen Bauelemente – aus der Montagepraxis

Fenster mit Montage durch eigene Monteure in Leverkusen, Köln und Umgebung.

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Kurz beantwortet: Ein Fenstertausch läuft in sieben Schritten ab: Beratung und Aufmaß vor Ort, Auswahl der Fenster, Bestellung mit Lieferzeit, Vorbereitung des Raums, Ausbau der alten Fenster, Einbau mit Befestigung und Abdichtung, zuletzt Einstellen und Abnahme. Für die Montage selbst rechnen Sie bei einem normalen Fenster mit etwa ein bis zwei Stunden; ein ganzes Einfamilienhaus ist in der Regel in ein bis drei Arbeitstagen fertig. Der Raum ist nur für die Zeit des eigentlichen Tauschs offen – Sie müssen weder ausziehen noch heizen Sie tagelang nach draußen.

Das Wichtigste vorab: Entscheidend ist nicht der Tag der Montage, sondern das Aufmaß davor. Wer hier sauber arbeitet, hat am Montagetag keine Überraschungen – kein Nachbestellen, kein Zuschäumen von Lücken, keine Fenster, die nicht ins Mauerwerk passen.

Fenster austauschen: Der Ablauf in 7 Schritten

  1. Beratung und Aufmaß vor Ort – Zustand von Laibung, Mauerwerk und Rollladenkasten prüfen, jedes Fenster einzeln messen.
  2. Fenster auswählen – Material, Verglasung, Öffnungsart, Farbe und Sicherheitsstufe festlegen; Förderfähigkeit klären.
  3. Bestellung und Lieferzeit – Fenster werden nach Maß gefertigt; die Produktionszeit bestimmt den Montagetermin.
  4. Vorbereitung am Montagetag – Fensterbereich frei räumen, Vorhänge abnehmen, Wege freihalten.
  5. Ausbau der alten Fenster – Flügel aushängen, Rahmen heraustrennen, Laibung reinigen.
  6. Einbau, Befestigung und Abdichtung – Fenster ausrichten, mechanisch befestigen, Fuge innen und außen fachgerecht abdichten.
  7. Einstellen, Abnahme, Entsorgung – Beschläge justieren, Funktion prüfen, alte Fenster mitnehmen.

Die einzelnen Schritte erklären wir im Folgenden so, wie sie auf unseren Baustellen tatsächlich ablaufen – mit den Punkten, an denen es in der Praxis am häufigsten hakt.

Schritt 1: Beratung und Aufmaß vor Ort

Alles beginnt mit einem Termin bei Ihnen zu Hause. Dabei geht es um mehr als Zentimeter: Wir schauen uns an, wie die alten Fenster eingebaut sind, ob die Laibung gerade ist, ob ein Rollladenkasten vorhanden ist und in welchem Zustand das Mauerwerk rund um die Öffnung ist. Gerade im Altbau sind Öffnungen selten rechtwinklig; dann wird an mehreren Stellen gemessen und das kleinste Maß zählt.

Beim Aufmaß klären wir außerdem Fragen, die später den Montagetag bestimmen:

  • Bleibt die innere Fensterbank, oder wird sie erneuert?
  • Wie wird der Anschluss an den Rollladenkasten gelöst?
  • Gibt es Heizkörper, Nischen oder Fliesen direkt an der Laibung, die beim Ausbau geschützt werden müssen?
  • Wie kommen die neuen Fenster ins Haus – Treppenhaus, Balkon, Gerüst?

Ein Ergebnis dieses Termins ist das konkrete Angebot mit allen Positionen. Bei Elsfen in Leverkusen sind Beratung und Aufmaß vor Ort kostenlos und unverbindlich.

Schritt 2: Die passenden Fenster auswählen

Nach dem Aufmaß legen Sie fest, welche Fenster es werden. Die Entscheidung betrifft fünf Punkte:

Material

Kunststofffenster sind pflegeleicht und wärmedämmend, Aluminiumfenster erlauben schmale Profile und große Formate, Holz- und Holz-Alu-Fenster bringen eine warme Oberfläche im Innenraum. Welches Material zu Ihrem Haus passt, hängt von Budget, Fassade und Nutzung ab – eine Übersicht gibt unser Ratgeber Neue Fenster kaufen: Worauf es ankommt.

Verglasung

Beim Tausch im beheizten Wohnraum ist heute Dreifachverglasung die Regel. Warum, und wann Zweifachglas trotzdem sinnvoll bleibt, erklärt der Beitrag Zweifach- oder Dreifachverglasung.

Öffnungsart und Teilung

Dreh-Kipp, festverglast, Stulp ohne Mittelpfosten, bodentief mit Absturzsicherung – die Öffnungsart entscheidet über Bedienkomfort und Reinigung. Große Elemente lassen sich oft anders teilen als die alten Fenster; das sollte man vor der Bestellung bewusst entscheiden.

Sicherheit und Ausstattung

Pilzkopfverriegelung, abschließbare Griffe, Widerstandsklasse RC2: Was im Erdgeschoss sinnvoll ist, braucht im zweiten Stock nicht jeder. Dazu kommen Lüfter, Insektenschutz und Rollladen – alles, was später am Fenster hängt, wird jetzt mitgeplant.

Förderung prüfen – vor der Bestellung

Wer eine Förderung nutzen möchte, muss den Antrag vor Auftragserteilung stellen. Für den BAFA-Zuschuss (BEG Einzelmaßnahmen) gilt ein Uw-Wert von höchstens 0,95 W/(m²K), und ein Energieeffizienz-Experte muss eingebunden werden. Die Einzelheiten, auch zur steuerlichen Alternative nach § 35c EStG, finden Sie im Beitrag Fensterförderung in NRW.

Schritt 3: Bestellung und Lieferzeit

Fenster sind keine Lagerware. Jedes Element wird nach Ihrem Aufmaß beim Hersteller gefertigt – bei uns sind das Systeme von Schüco und Aluprof. Deshalb liegt zwischen Auftrag und Montage immer eine Produktionszeit. Wie lang sie ist, hängt vom Profilsystem, von Sonderfarben, Sonderformen und von der Auslastung des Werks ab; den konkreten Termin nennen wir Ihnen bei der Bestellung.

Sobald die Fenster beim Hersteller fertig sind, vereinbaren wir den Montagetermin. Bis dahin passiert bei Ihnen nichts – die alten Fenster bleiben drin, Sie wohnen ganz normal weiter.

Praxis-Tipp: Planen Sie den Tausch nicht auf die Woche vor einem Umzug, einer Feier oder dem Malerbesuch. Lieferzeiten können sich verschieben, und nach der Montage will die Laibung meist noch verputzt oder gestrichen werden.

Schritt 4: So bereiten Sie den Montagetag vor

Die Monteure bringen Werkzeug, Schutzfolie und die neuen Fenster mit. Von Ihnen brauchen wir vor allem freien Zugang. Diese Checkliste reicht in den meisten Fällen:

  • Fensterbereich freiräumen: Etwa ein bis anderthalb Meter vor jedem Fenster sollten frei sein. Schwere Möbel rücken wir auf Wunsch gemeinsam weg.
  • Vorhänge, Gardinenstangen und Jalousien abnehmen – alles, was am oder vor dem Fenster hängt.
  • Fensterbänke leeren: Pflanzen, Dekoration und Elektronik vom Fensterbrett nehmen.
  • Empfindliche Böden und Möbel abdecken – wir legen Folie und Vlies aus, zusätzliche Decken schaden nicht.
  • Wege freihalten: Flur, Treppe und Haustür müssen für den Transport der Elemente frei sein.
  • Haustiere in einen anderen Raum bringen – offene Fenster und Lärm sind für Tiere Stress.
  • Stromanschluss in der Nähe für Werkzeug und Staubsauger.

Was Sie nicht tun müssen: die alten Fenster ausbauen, Entsorgung organisieren oder die Laibung vorbereiten. Das ist Teil unserer Arbeit.

Schritt 5: Ausbau der alten Fenster

Am Montagetag wird Raum für Raum gearbeitet, nicht das ganze Haus auf einmal. So ist immer nur ein Fenster offen, und der Rest des Hauses bleibt warm und sauber.

Zuerst werden die Flügel ausgehängt. Dann wird der alte Blendrahmen an mehreren Stellen durchgesägt und stückweise aus der Laibung herausgezogen. Je nachdem, wie das alte Fenster befestigt war – mit Mauerankern, Dübeln oder in Mörtel eingesetzt –, ist das in wenigen Minuten erledigt oder dauert etwas länger. Anschließend wird die Laibung gereinigt, loser Putz entfernt und die Öffnung für das neue Fenster vorbereitet.

Ganz ohne Staub geht es nicht. Mit Schutzfolie, Absaugung und sauberem Arbeiten bleibt er aber auf den Fensterbereich beschränkt. Beschädigungen am Innenputz direkt an der Laibung lassen sich beim Ausbau alter Rahmen nicht immer vermeiden; sie werden nach dem Einbau beigeputzt.

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Wir messen vor Ort auf, beraten zu Material und Verglasung und montieren mit eigenen Monteuren.

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Schritt 6: Einbau, Befestigung und Abdichtung

Das neue Fenster wird in die Öffnung gesetzt, mit Keilen und Klötzen ausgerichtet und mit Wasserwaage in allen Richtungen lotrecht und waagerecht gestellt. Die Lastabtragung erfolgt über Tragklötze, nicht über den Schaum – das ist ein häufiger Fehler bei schlecht gemachten Montagen.

Dann wird der Rahmen mechanisch befestigt: mit Rahmendübeln oder Maueranker in festgelegten Abständen, je nach Fenstergröße und Wandaufbau. Erst danach kommt die Abdichtung der Fuge zwischen Rahmen und Mauerwerk – und die hat drei Ebenen:

EbeneAufgabeTypische Ausführung
InnenLuftdicht, dampfbremsend – feuchte Raumluft darf nicht in die FugeDichtband oder Folie, innen dichter als außen
MitteWärme- und SchalldämmungMontageschaum oder komprimiertes Dichtband
AußenSchlagregendicht, aber dampfdurchlässig – Feuchte muss nach außen entweichenVorkomprimiertes Fugendichtband oder Folie

Der Grundsatz „innen dichter als außen“ entscheidet darüber, ob die Fuge über Jahre trocken bleibt. Bauschaum allein ist keine Abdichtung, sondern nur Dämmung. Wie die Anschlussfuge im Detail ausgeführt wird und woran Sie eine saubere Abdichtung erkennen, zeigt unser Beitrag zur Fensterabdichtung.

Zum Einbau gehören außerdem die äußere Fensterbank mit Abtropfkante, bei Bedarf die neue innere Fensterbank sowie der Anschluss an Rollladenkasten oder Rollladenführung.

Schritt 7: Einstellen, Abnahme und Entsorgung

Nach dem Einbau werden die Flügel eingehängt und die Beschläge eingestellt: Anpressdruck, Schließverhalten, Kippstellung. Ein neues Fenster muss sich leicht schließen lassen und gleichmäßig an der Dichtung anliegen. Danach prüfen wir mit Ihnen gemeinsam jedes Fenster – öffnen, kippen, schließen, Griff abschließen – und erklären die Bedienung.

Die alten Fenster, Glasreste und Verpackungen nehmen wir mit und entsorgen sie fachgerecht. Übrig bleibt bei Ihnen die Laibung, die je nach Ausführung noch beigeputzt und gestrichen wird. Ob das in unserem Auftrag enthalten ist, steht im Angebot.

Nach einigen Wochen: Beschläge setzen sich im ersten halben Jahr leicht. Wenn ein Flügel dann etwas schwerer schließt, ist das normal und mit wenigen Handgriffen nachjustiert. Wie das geht, lesen Sie in der Anleitung Fenster einstellen.

Wie lange dauert ein Fenstertausch?

Die Dauer hängt von Anzahl, Größe und Einbausituation ab. Diese Richtwerte stammen aus unserer Montagepraxis:

SituationReine MontagezeitWas die Dauer verlängert
Einzelnes Standardfensteretwa 1–2 Stundeneingemauerter Altrahmen, neue Fensterbank, Rollladenanschluss
Wohnung mit 4–6 Fensternin der Regel 1 ArbeitstagObergeschoss ohne Aufzug, bodentiefe Elemente
Einfamilienhaus mit 10–15 Fensternin der Regel 1–3 ArbeitstageAltbau mit schiefen Laibungen, Hebeschiebetür, Gerüst nötig
Haustür zusätzlichplus etwa ein halber TagSeitenteile, Oberlicht, elektrischer Türöffner

Der gesamte Ablauf vom Aufmaß bis zum letzten Fenster dauert deutlich länger, weil die Produktionszeit dazwischen liegt. Wer im Herbst neue Fenster will, sollte also im Sommer mit der Planung beginnen.

Fenstertausch im Winter – geht das?

Ja. Weil Raum für Raum gearbeitet wird, ist eine Öffnung immer nur für die Zeit des Tauschs offen – meist deutlich unter einer Stunde pro Fenster. Die Wärme im übrigen Haus bleibt erhalten, die Heizung wird einfach weiterbetrieben. Nur bei Dauerfrost gibt es Grenzen: Montageschaum und Dichtstoffe brauchen Mindesttemperaturen, die in den Herstellerangaben stehen. An solchen Tagen verschieben wir lieber, als eine Abdichtung zu riskieren, die nicht sauber aushärtet.

Besonderheiten im Altbau

Im Altbau weicht der Ablauf an zwei Stellen ab. Erstens ist das Aufmaß aufwendiger: Öffnungen sind selten rechtwinklig, Stürze manchmal nicht tragfähig, und hinter dem alten Rahmen findet sich gelegentlich Hohlraum statt Mauerwerk. Zweitens muss die Abdichtung an die Wand angepasst werden: Bei ungedämmtem Mauerwerk kann ein sehr gut gedämmtes Fenster dazu führen, dass der kälteste Punkt im Raum an die Laibung wandert – dann hilft eine gedämmte Laibung oder eine andere Einbauposition. Beides klären wir beim Aufmaß. Mehr dazu im Beitrag Fenster im Altbau sanieren.

Fenstertausch: Häufige Fragen

Muss ich während des Fenstertauschs ausziehen?
Nein. Es wird Raum für Raum gearbeitet; Sie können im Haus bleiben. Küche und Bad sind in der Regel nur kurz betroffen.

Wie viel Dreck macht ein Fenstertausch?
Staub entsteht vor allem beim Heraustrennen des alten Rahmens. Mit Schutzfolie und Absaugung bleibt er auf den Fensterbereich beschränkt. Eine Grundreinigung des Raums danach ist trotzdem sinnvoll.

Kann ich einzelne Fenster tauschen oder muss es das ganze Haus sein?
Einzelne Fenster sind kein Problem. Wer schrittweise tauscht, sollte nur das Profilsystem und die Farbe festhalten, damit später alles zusammenpasst.

Was passiert mit den alten Fenstern?
Wir nehmen sie mit und entsorgen sie fachgerecht – Glas, Rahmen und Beschläge getrennt.

Was ist, wenn das neue Fenster nicht passt?
Bei sauberem Aufmaß passiert das nicht. Die Fenster werden nach den gemessenen Maßen gefertigt, Toleranzen für die Fuge sind im Maß bereits berücksichtigt.

Brauche ich eine Baugenehmigung für neue Fenster?
Für den reinen Austausch in gleicher Größe im Normalfall nicht. Anders kann es bei vergrößerten Öffnungen oder bei denkmalgeschützten Gebäuden sein – dort ist die Untere Denkmalbehörde einzubeziehen.

Fenstertausch mit eigenen Monteuren

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